Donald Trump als der letzte Befreier Europas

Die Ehre, die US-Staatspräsident Donald Trump durch die Einladung der Queen zum Staatsbankett zuteil wird, widerspiegelt Amerikas Verdienst bei der Befreiung Europas von der braunen Kleingeistdiktatur.

Der überwiegende Teil der deutschsprachigen Presse gedenkt dem D-Day mit einer auf die Person Donald Trump schon eingeschossenen Gehässigkeit, wozu bekanntlich nur Marktweiber fähig sind.

An ihrer Giftigkeit gemessen, müssten diese Pressestimmen ähnlich wie ein vollgepumpter Kanalreinigungswagen mit einer orangenen Warntafel gekennzeichnet werden.

Ist es der Neid der Besiegten, eine jede Geste des US-amerikanischen Staatsoberhaupts, von der Begrüssung der Queen bis zur Einhaltung des Hofzeremoniells, unter die Lupe zu nehmen?

Die eher verkrampft als leicht formulierte Malice in der Medienlandschaft scheint regelrechter Dienst nach Vorschrift zu sein, ganz als ob die Machtstrukturen sich den gleichen Propagandazwecken wie zu den Glanzzeiten des Volksempfängers bedienen.

Zwar mag Klatsch eine Form der sozialen Kommunikation sein, doch hinter den seit Jahren andauernden Anfeindungen des US-Staatspräsidenten steckt System.

US-kritische Stimmen habe sich seit D-Day nicht verändert

Bei einer ersten Betrachtung scheint zwischen den US-kritischen Pressestimmen vor und nach dem D-Day kaum ein Unterschied zu bestehen. Vermutlich gerade wegen dieser Kontinuität holt Donald Trump auch zur erzieherischen Zollkeule gegen den Grössenwahn einiger Staaten aus, um ihnen die Federn zu stutzen.

Angenommen die Tonangeber der angelsächsischen Welt, die USA und das Vereinigte Königreich, sind den EU-Parolen überdrüssig geworden und haben erkannt, dass die Emanzipation mancher auf dem alten Kontinent wieder zur Entgleisung führt, dann sind Trumps Aktionen, die Freiheit der westlichen Welt zu schützen, und der Brexit die einzig logische Antwort.

Wenn London und Washington dem Befreiungsschlag für Europa vor 75 Jahren feierlich gemeinsam gedenken, dann auch aus einem Geschichtsbewusstsein heraus, dass man nur zusammen auch einen dritten Anlauf Berlins zur Unterwerfung Europas eindämmen kann.

Nach Jahrzehnten unter Verschluss gehaltener interner Dokumente kann heute ein Jeder nachlesen, wie bereits im Ersten Weltkrieg die Presse durch infiltrierte Agenten eine bestimmte Meinung in den USA habe erzeugen müssen, damit Washington nicht an der Seite Londons in den Krieg zieht und so der wilhelminischen Einverleibung des Kontinents ein Ende setzt.

Stets lesenswert sind diesbezüglich die Propagandaanweisungen der Faschisten im Umgang mit den USA, welche gezielt fiktive Thesen für die Presse erarbeitet hatten, wonach die USA sich der Einheit Europas widersetzen würden, man nur gemeinsam stark genug sei, den globalen Bedrohungen zu trotzen, und dass es Amerika an Geschichte fehlen würde.

Was sich nicht besetzen liess, sollte doch zumindest daran glauben, dass das eigene menschenverachtende Unrechtsregime hehre Ziele verfolgen würde. Dabei waren die braunen Verfasser dieser wohl zeitlosen Thesen selbst die grösste Gefahr für diese Welt.

Was läuft in Europa schief?

Was läuft in Europa schief, dass bei so viel Kultur und Geschichte, sich nichts an der Strategie der Bekämpfung Amerikas geändert hat?

Ob es Aussagen sind, welche die freie Marktwirtschaft und die angelsächsisch dominierte Bankenwelt betreffen, oder solche, die Europa von innen stärken sollten, es jedoch in Wahrheit aushöhlen. Stets ist der liberale Geist aus Amerika und Britannien den echten Braunen in Anzug und Krawatte der Inbegriff aller Feindseligkeit gegen ihr elegantes, schwer durchschaubares Vormachtstreben.

Es grenzt an Hohn, Trumps überfällige Korrekturen des Welthandels zu kritisieren. Ausgerechnet die EU, ein protektionistisches und bürokratisches Bollwerk, das sich durch Subventionen am Leben hält, rebelliert, wenn Amerika gleiche Marktzutrittsbedingungen in Europa verlangt, wie es umgekehrt auch anderen offeriert.

Freier Handel bedeutet auch, dass die frei ausgetauschten Güter und Dienstleistungen nach gleichen Marktprinzipien hergestellt werden. Keiner sollte den freien Handel als ein Selbstverständnis betrachten, wenn dieser einige in die Schuldenfalle treibt, während andere durch Subventionen ihren Exportmythos finanzieren.

Der Mär vom US-amerikanischen Protektionismus ist ebenso wenig Glauben zu schenken, wie seiner angeblichen Abkehr vom Multilateralismus oder dem Düpieren der internationalen Organisationen.

Weder chinesische Konzerne noch eine EU-Subventionspolitik, gefördert von einem ausgeklügelten Währungsmechanismus, könnten sich ohne solche Interventionen so protzend auf der Weltbühne in Szene setzen.

Wenn Amerika die eigenen Tore öffnet, dann erwartet es die gleichen fairen Marktbedingungen wie daheim auch. Offensichtlich helfen knappe Tweets weit mehr als dieses europäische Verhandeln hinter geschlossenen Türen, um unberechtigtes Anspruchsdenken Einiger herunterzuschrauben.

Vermutlich hilft nichts anderes als ein direkter Seitenhieb, damit die Militärkosten der NATOvon allen prozentual gleich getragen werden.

Hier treffen wohl zwei Prinzipien aufeinander. Während der angelsächsische Liberalismus auf einen enthaltsamen Staat setzt, um dem Markt ein möglichst freies Treiben zu sichern, setzt der deutsche Ordoliberalismus, wie der Name impliziert, auf die staatliche Lenkung und auf philosophische Formen des Gemeinwohls, die in hundert Jahren Europa bereits zweifach in Schutt und Asche gelegt haben werden.

Oder einfacher formuliert: Zahlen und Fakten zum fairen Handel gegen eine «Ach wir sind die Fleissigen»-Doktrin.

Bisher sind uns aus der angelsächsischen Welt keinerlei Demokratieentgleisungen bekannt. Auch kann man in der Geschichte der USA oder des Vereinigten Königreichs vergeblich nach einer Diktatur oder Ideologieanfälligkeit ganzer, entgleister Massen suchen, die Menschenverachtendes als kulturellen Fortschritt ihrer Glanznation propagierten.

Daher kann Präsident Trump nicht etwas polarisieren, was sich nicht bereits seit Jahren in der westlichen Welt auf Kollisionskurs befand. Sein Talent besteht darin Unbequemes auszusprechen sowie einem breiten Publikum Bedrohungen der freiheitlichen Welt in einer einfachen Form zu vermitteln und, ich hoffe auch sehr, diese zu lösen.

Wir sollten Amerika danken

Wir sollten Amerika für diesen unermüdlichen Einsatz danken und dem endlosen Strom an Hinterlist der garnisonsartig agierenden Presse mit kritischen Augen begegnen.

Diese Frage sollte man sich stellen, wenn einem Kabarettisten in Deutschland ein Vierzeiler gegen Erdogan wegen Majestätsbeleidigung zum Verhängnis wird, hingegen Tausende von Artikeln zu Trump lediglich ein Babylächeln bei den Regierenden hervorrufen.

Wie demokratisch sieht dann Europa noch aus?

https://www.nau.ch/news/stimmen-der-schweiz/donald-trump-als-der-letzte-befreier-europas-65533676

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